Dienstag, 7. Januar 2014

Abenteuer-Urlaub pt.2

Hoechstens bedingt ueberraschend geht es nun weiter mit meinen tollen Abenteuern in Berlin. Heute der zweite Teil. Gleich zu Beginn wieder das Fazit des Tages:

Naja.

Bin ich doch glatt noch eher aufgestanden als am Vortag.  Meine Stiefschwester hat mich wie versprochen gegen halb 7 geweckt, direkt als sie von Arbeit kommt. Dabei habe mich tierisch erschrocken. Die unbekannte Umhebung und ungewohnte Uhrzeit beim Aufwachen, ihre roten Haare. Fuer morgen stelle ich mir lieber einen Wecker.
Dann fix unter die Dusche, duschen. Dann geht es auch schon los. Unterwegs bekleide ich mich noch schnell und packe alles ein, was ich den ganzen Tag so brauch. Dann bin ich auch schon fast da. Vorher noch in Rewe rein und die ganze Bude leergekauft. Doch da ich nicht alles tragen kann, nehme ich nur das Notwendigste mit. Drei Aepfel, Wuerstchen und zwo Flaschen ClubMate-Imitat, schließlich ist es noch bescheiden-frueh. Selbst die Sonne traeumt noch von der Deutschen Meisterschaft der Borussia aus Dortmund aus dem Jahr 2011.
Schließlich komme ich im Archiv an, begrueße die ganze Meute freundlich und begebe mich an meinen Arbeitsplatz. Alles ist schoen hergerichtet. In der Luft liegt der schwere Duft von Geschichte und ich fange sehr motiviert an mit dem was ich dort mache. Alles flutscht schoen und ploetzlich schlaegt die Uhr 10 und der nette Archivar betritt den Raum. Einen Monolog spaeter sind beinahe zwei Stunden, ich nicke und dann ist es 12:00Uhr. Ich werde verlassen und kann mich schließlich wieder an die Arbeit machen. Das tue ich dann auch.
Wahnsinn, was ich noch so alles rausfinde. Dann ist es auch bereits spaeter Nachmittag, ich bezahle die 30€ fuer die Nutzung des Archivs und begebe mich auf den Weg nach dort, wo ich hin muss. Straßenbahn, S-Bahn, zu Fuß, beinahe die komplette Palette der Fortbewegungsmoeglichkeiten wird con.mir ausgeschoepft.
Angekommen gibt es Abendbrot, ein kurzes Gespraech und schließlich wieder Einsamkeit garniert mit einem Tatort (anscheinend gibts kaum etwas anderes im Abendprogramm des oeffentlich-rechtlichen Fernsehens. Ich fuege mich in mein Schicksal.
Jute Nacht und bis bald! Euer Himppe

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