Dienstag, 28. Mai 2013

Vorgestern vor einem Jahr habe ich zum ersten Mal in der schönsten Stadt ein Foto mit meiner Digitalkamera gemacht. Wow!

Wie eigentlich immer in der letzten Zeit, fechte ich einen physisch und psychisch anstrengenden Kampf gegen die schiere Übermacht noch unerledigter Dinge. So kann es auch nicht verwundern, dass der vorgestrige Tag da keine Ausnahme bildet. Anstatt mich anständig am Jubiläum zu erfreuen, rang ich um eine Minute des Gedenkens. Aber neee...

So ein Betrug!!!
die verdammten Fotos gehen nicht hochzuladen! Schweine!

Nachtrag:
Hier denkt man vielleicht noch: "Ach Taucha!" Aber gleich wird es besser.
Zwei verwunschene Tallinner lassen sich von der Sonne verwöhnen.
Die etwas aufdringlichen Straßenschilder stören das Ambiente etwas, doch geparkt wird dort nicht!
Eine schöne, alte Tür suggeriert etwas Geschichtsträchtigkeit, die man diesem Fleck auch anstandslos abnimmt.
Ein Mekka für Wanderer. Statt wilder und unzähmbarer öder Natur begleitet ein estnischer Musiker den Aufstieg.
Jedes dritte Wochenende kommt eine Schar Jugendlicher aus der JVA Tallinn und muss die Kirche neu weißen.
Hier habe ich aus dem Versehen heraus ausgelöst.
Beim Innehalten fühlt es sich so an, als würde die Zeit stillstehen. Ein Blick auf die Uhr verrät, ich muss mich auf den Weg zurück zum Schiff machen.
Ganz ehrlich? Ich würde den Bogen nicht laufen!
Die Tauben ahnen schon, hier ist was zu holen
Von weitem lässt sich schon das Wahrzeichen tallinnischer Dekadenz erkennen. Im Sündenpfuhl der Kleinmesse wird sogar geraucht!
Als ich zurückkam, wartete noch ein anderes Raumschiff am Bootssteg.

Gestern vor einem Jahr und ein paar Tagen war ich zum zweiten Mal nicht in der Stadt in der ich niemals sein würde. Tsching.

Wieder in Arbeit erstickt. In den zwölf Sekunden zwischen zwei wichtigen Terminen werde ich jetzt, dachte ich zumindest, mal fix an ein nicht begangenenes Jubiläum erinnern... aber hier läuft was gründlich schief mit dem Hochladen der Bilder... auf Bald!

Nachtrag:
St. Petersburg, zumindest alles das, was ich davon zu sehen bekam.

Gestern vor einem Jahr und einigen Tagen bin ich zum ersten Mal allein durch eine Stadt gewandert.

Der Ounkt scheint erreicht, an dem nichts mehr geht. Der Terminkalender ist voll, auf jeder Seite noch zwei Post-It-Dinger (Klebezettel) mit Extra-Terminen, als besäße der Tag dadurch mehr Stunden. So ist mir zum Beispiel erst heute aufgefallen, dass ich vor einigen Tagen den Jahrestag meines ersten selbstständigen Landgangs ausgiebig hätte feiern können. Stattdessen aber Recherche, Recherche und nochmals Recherche... Und jetzt lassen sich mal schön die ganzen Fotos nicht hochladen. Ach, und Helsinki war es.

Nur diesem brutwütigen Vogel ist es gelungen, hochgeladen zu werden.
So ne Kacke, werde ich demnächst wohl mal die Fotos anderweitig versuchen hochzuladen. Wie dem auch sei. Ich war einige Stunden in der Stadt unterwegs und habe in der Folge nie wieder soviel Geld ausgegeben. Denn danach war es alle.

Nachtrag: Hahaaaa, nicht locker gelassen und mehrere Tage am Stück immer wieder versucht hochzuladen.. Und es ist mir geglückt. Unten die fehlenden Fotos

Ja, welche Farbe überwiegt hier leicht?
Das kennt man sonst nur von Steuer-Paradiesen...
Die Bushaltestelle ließ sich geduldig von mir ablichten
Der feinen Gesellschaft Helsinkis zur Liebe wurde in der Nähe des Hafens Wohnraum geschaffen.

Das Mandatum.
Das Rex.
Die POSTI-Post.
Die beiden grinsen sich einen ab, haben sie mir doch für einen niedrigen dreistelligen Betrag das kaputte HJK-Helsinki-Trikot verkauft und ihren Laden so vor der Insolvenz gerettet.

Montag, 20. Mai 2013

Gestern vor einem Jahr war ich zum ersten Mal zum zweiten Mal in einer Stadt. Bujakaaa!

Ist es denn die Möglichkeit? Einfach so und weil ich ne Menge busy war, rauschte ich gestern erneut an einem Jubiläum vorbei, ohne es nur ansatzweise zu merken. The day before today a year ago war tatsächlich das erste Mal, dass ich mit dem Schiff das zweite Mal in einer Stadt war. Und es war - um den ganzen noch die Schleife drumzubinden - doch wahrhaftig Copenhagen. Die Stadt bla schön bla teuer bla...
Die Einwohner Copenhagens lassen es sich nicht nehmen, die ganze Wiese vollzukacken.
Frau K. , meine bezaubernde Begleitung, posiert stundenlang vor dem Artilleristock.
Hier tue ich so, als ob ich Post verschicke. Aber ich ziehe die Hand mitsamt der Karte gleich wieder raus, da ich keine Briefmarken habe.
Das Brautpaar posiert vor einer Schar Fotografen. In dem Moment, in dem ich auslöse, wird der Bräutigam plötzlich leicht verdeckt.


Auch dieser schöne Tag war irgendwann vorüber. Und damit neigte sich auch bereits meine dritte Reise dem Ende zu. Jungs und Mädels, wie die Zeit verging! Aber - Achtung Spoiler-Alarm! - Das sollte ja nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir Copenhagen einen Besuch abstatteten. Ganze two times sollte es noch mindestens der Fall gewesen sein. Na denn, in diesem Sinne: Ha' det godt!



Mittwoch, 15. Mai 2013

Gestern vor einem Jahr habe ich mir zum ersten Mal bei einem Landgang nichts gekauft. Yeeeeha!

Um Himmels Willen, und ein weiterer Jahrestag, den ich verpeilt habe, weil ich enfach zu viel zu tun habe. Mir bleibt kaum noch Zeit, die mir jede Woche zustehende Tüte Mitleid abzuholen. Sei es drum. Gestern vor einem Jahr war ich in Gdingen (Polen). Und obwohl ich relativ lange unterwegs war, gelang es mir überhaupt nicht, irgendetwas zu erwerben. Böse bis verdammt fiese Zungen behaupten, dass es dort nichts gäbe, dem war nicht so. Eigentlich, ne doch, ach weistde, ah ne..., ach egal... Bilder sagen mehr als Tausend Worte. Und Bilder mit Bildunterschriften sagen mehr als Tausendundachtzehn Worte im Schnitt...

Das erste Eindruck zählt. Kurz nachdem ich vom ollen Kahn runter bin, sieht es aus wie im beliebten PC-Spiel Fallout 3.
Der berühmte Boulevard mit seinen zahlreichen Verlockungen zieht Touristen aus der ganzen Welt an.
Dieser realsozialistische Wohnblock bietet genügend Raum für 1,7 Millionen Familien.
Zahnchirugie zum Bestpreis. Die schön bunte Reklame läd zur Runderneuerung der Kauleiste ein.

Ein Potpourri dummer und rassistischer Sprüche wartet darauf vom Stapel gelassen zu werden. Aber ohne mich!
Glaubt man nicht, aber als ich zurück kam, war das Schiff noch da. Nur die Felgen wurden abmontiert.
Ich gebs ja zu, wäre mir zu diesem Zeitpunkt mein Sold bereits überwiesen worden, dieser Bank hätte ich  mein ganzes Geld anvertraut. Roundhousekick! (Schaut wie lässig ich mich in der Scheibe spiegele, während ich das Foto mache!)
Hach ja. Gdingen, Perle der Welt, Zierde des Planeten, Stolz des Universums... Wir waren sogar noch ein paar mal hier, aber ich hab dann immer lieber freiwillig das Deck geschrubbt oder neue Seekarten aus dem Gedächtnis gezeichnet, anstatt das Schiff zu verlassen. So schön wie beim ersten Mal wäre es sowieso nie wieder geworden. In diesem Sinne, do widzeni!

Gestern vor einem Jahr blieb ich das erste Mal auf dem Schiff und dass, obwohl ich das Schiff problemlos hätte verlassen können. Bamm!

Mist Mist Mist. War doch gestern schon wieder ein Jahrestag, dem ich keinerlei Aufmerksamkeit schenken konnte. Diesmal bin ich das erste Mal auf dem Schiff geblieben, seit ich wusste, dass und wie man das Schiff verlassen kann (ohne Zauberumhang!). Wenn ich micht nicht wahnsinnig irre, ja doch, es sollte Riga gewesen sein. War jetzt nicht so der Hit. Aber das hat mich nicht davon abgehalten, die Landschaft vom Schiff aus zu fotografieren, mit geradzu beeindruckenden Ergebnissen.

Die beeindruckende Landschaft, die Riga so einzigartig macht.
Im Hintergrund deutet sich der "Rigische Kranwald" an, der sich ich über Quadratkilometer erstreckt.
Ströme aus Tränendrüsenflüssigkeit jagen aus den Augen der Schiffsbesatzung die Gesichter herunter und durchtränken die passgenauen Uniformen mit einer salzigen Lake als wir Riga verlassen. Wat ham wa hier erlebt. Stille war die einzig passende Antwort.
Uz redzēšanos!


Freitag, 10. Mai 2013

Gestern war der Jahrestag meines ersten Familienausflugs. In your face!

Huiuiuiuiui, ist doch tatsächlich ein ganzes Jahr und ein Tag vergangen, seit ich meinen ersten Familienausflug mit ner Familie gemacht habe. Grund genug dieses Ereignis gebührend zu ehren. Hier. Im Blog. Mein Schiff befand sich in der wunderschönen Stadt Stockholm. Und obwohl es Mai war führte uns der Ausflug ins "Junibacken". Seltsam. Aber man kann dem Museum ja auch nicht jeden Monat nen neuen Namen geben, denke ich. Gestaltet sich doch unheimlich kostspielig mit den Visitenkarten...
Ditte isses, das Junibacken. Was von außen einer Verkaufshalle von Multikauf nicht ganz unähnlich scheint, entpuppt sich nach Eintritt als halb so schlimm. Wenn man zwischen 2 und 14 Jahre alt ist, findet man es sogar ganz gut.
Und ab geht die Post! Ein jugendlicher Rowdy hat auf einem Feuerstuhl Platz genommen. Die Wegfahrsperre verhindert zum Glück aller Besucher Schlimmeres.

Früh übt sich. Im strass-besetzten Sweat-Shirt bedient der angehende Imbiss-Buden-Besitzer etwas schwerfällig eine Horde hungriger Mäuler. Sein abschätziger Blick offenbart seine Zweifel ob der Zahlungskräftigkeit eines Kunden.
Anschließend waren wir noch in einem Hard-Rock-Cafe. War auch mein erstes Mal, aber nicht der Rede wert. adjö!

Dienstag, 7. Mai 2013

Gestern war der Jahrestag meines ersten Landgangs. Partey!

Hm... da hatte ich gestern doch noch zuviel zu tun, als dass ich den Jahrestag meines ersten Landgangs gebührend würdigen konnte. Aber wie dem auch sei, heute ist der 7.Mai und gestern vor einem Jahr ging ich doch das erste Mal an Land seit ich von Land aufs Schiff gegangen bin (was der Fachmann fachmännisch Aufsteigen nennt). Vielleicht, oder.. ne doch.. Euch kann ichs ja verraten: In Copenhagen war es. Das liegt in Dänemark.

Ich. Mich vom Landgang erholend, genieße ich die stützende Stabilität des dänischen Geländers.
Dieses Postkartenmotiv habe ich mir selbst ausgesucht. Meine Kamera hat mir dann allerdings geholfen, es auf die Speicher-Karte zu speichern. Ich hoffe, dass du das liest. Auf diesem Wege nochmal vielen Dank!
In den nächsten Wochen berichte ich mit der Regelmäßigkeit des Geburtstages der ungeliebten Großtante von der Vergangenheit. Meiner Vergangenheit. Meiner Vergangenheit auf dem Schiff. Wow, wenn das nichts ist, ist nichts das nicht! In diesem Sinne, Farvel!.