Sonntag, 28. Juli 2013

Vorgestern vor einem Jahr war ich auf meinem letzten super-tollen Ausflug.

Ja, im Nachhinein nochmal vielen Dank an die Planungsfunktion von blogger.com. Ganz großes Kino. Ein Blockbuster an Zuverlässigkeit. Nur gut, das ich bisweilen immer mal auf meinem Blog nach dem Rechten schaue...
Hatte ich doch ganz vergessen, dass ich nochmal einen Ausflug begleiten durfte. Diesmal ging es in ne Schwimmhalle. Wie habe ich den Geruch von Chlor vermisst. Wie sehr schmerzte die Sehnsucht nach Badelatschen-Zwang am Beckenrand in meiner Brust. Und so weiter und so fort. Nach ner halben Stunde Fußmarsch - bepackt wie die Beduinen - waren wir endlich angekommen. N Stündchen geplanscht und schon zog die Karawane wieder zurück aufs Traumschiff.
Auch diesmal liegen wir wieder in einem Hafen. Das war so ne Marotte des Kapitäns.
Huppe nei Huiiiii. Rein in die Lake aus etwas Wasser und mehreren Tonnen des chemischen Elements mit der gediegenen Ordnungszahl 17.
Warum nicht seinem Kind auch mal etwas nahezu volkommen Sinnentleertes zum Geburtstag schenken?
Da sind wa schon wieder raus und posieren noch ne Weile vor Leisure Center. Schön mit nassen Haaren, wie wir es gelernt haben.
Verlockender Anblick. Und irgendwann ging es zurück in/auf die Wohlfühl-Oase.
Ja, das war aber der definitiv letzte Ausflug, der mir als Arbeitszeit angerechnet wurde. Keine Ahnung, wie ich den vergessen konnte, wo er doch mit dermaßen viel Spaß verbunden war. Manchmal wunder sogar ich mich noch über mich selbst. Dabei kenne ich mich doch ne gefühlte Ewigkeit... eigentlich schon etwas zu lang

Mittwoch, 24. Juli 2013

Gestern vor einem Jahr hatte ich zum ersten Mal Besuch auf dem Schiff. Hossa!

Jaja, richtig gelesen. Besuch! Hamburch. Treffpunkt: Cruise-Liner-Irgendwas. Es lässt sich nur schwer imaginieren, wieviel Aufwand es zu betreiben galt, um letztlich meine Gäste auf meinem Schiff willkommen heisen zu dürfen. Meine liebe Mutter aus Leipzig, eine Freundin aus Hamburg und die Freundin der Freundin, ebenfalls aus der Hansestadt. Und auf einen Schlag befanden sich genug nette Menschen an Bord, um mal einen netten Tag respektive ein paar nette Momente auf dem Schiff verbringen. Und so ergab es sich, dass wir - bis zum Rand gefüllt mit Frohsinn - über das Schiff flanierten.

Der beste Tag auf dem Schiff. Es gibt sogar kostenlos Kaffee und Wasser, weil mich niemand als Crew-Mitglied erkennt.
Stundenlanges Posieren. Das Name-Tag trage ich wie immer lässig, habe es diesmal sogar gekonnt am Kragen ausgerichtet.
Gruppenbild. Mein Besuch lächelt freundlich in die Kamera. Frau Kn., Frau Kl. und Frau H. (v.l.)
Reunion fast auf den Tag genau ein Jahr später in Leipzig. Frau Kl. singt - um mich und den Tag ausreichend zu ehren - sogar ein Potpurri meiner größten Hits. Den beiden Anderen scheint es zu gefallen.
Tja, auch dieser Tag bzw. der gelungene Teil des Tages ging irgendwann zu Ende. 14.00Uhr oder so. Anschließend musste ich wieder arbeiten. Aber ich gestehe ganz offen, es ist mir verdammt schwer gefallen, den Schalter wieder umzulegen. Als ein paar Kinder durch den Checkpoint gelangen, ließ ich mich zu der Äußerung verleiten: "Ohr, Mist, noch mehr Kinder." Unfortunately stand die Hamburger Chefin in Höhrweite und ich ergänzte den Satz noch schleunigst mit einem "hehe", um die Situation noch zu retten. Wie dem auch sei, war ja eh meine letzte Reise.

Ja und das führt uns schon zu einem weiteren Problem, die Reise ist bald um und ich muss schauen, wie ich auf die Beiträge komme, damit meine Werbeeinnahmen weiterhin fleißig sprudeln. Einige Formate sind in Arbeit, gelegentlich gab es ja mal schon ein paar Artikel aus dem Jetzt - fachmaäänsisch Gegenwart genannt. Wenn Ihr noch tolle Ideen habt, lasst sie mich doch wissen, rein in die Kommentare, schreibt mir ne MMS, nehmt den Becher mit der Schnur in die Hand. Sonst werde ich wohl irgendwann noch weiter in der Zeit zurückreisen und Fotos von meiner FKKanenden Oma posten (Das soll bitte als Drohung verstanden werden, nicht als einmalige Gelegenheit). Bis Bald euer Himppe!

Dienstag, 23. Juli 2013

Vorgestern vor einem Jahr hatte ich zum ersten Mal eine Mission in Kirkwall zu erfüllen.

Das Schiff landete. Die Missionsziele waren klar definiert. In Erfahrung bringen, ob in dem Nest nen Fußballverein existiert. Wenn ja, galt es den Erwerb eines Trikots dieser Mannschaft zu forcieren. Wenn die Mission scheitern sollte, mussten sofort alle Dorfbewohner aufs Übelste beschimpft werden. Oh meine Güte, wie war das aufregend. Bis an die Zähne bewaffnet mit meinem Körper ging es mal wieder runter von der alten Blechkiste.
Wie durch ein Wunder gab es direkt in der Innenstadt ein Sportgeschäft. Doch das gewünschte Trikot blieb mir verwehrt. Ausverkauft!
Die Karte eines Passagiers. Ich musste musste weit gen Osten, was auf dem Bild Norden ist. Doch eine Menge Ziffern wllten mir den Weg versperren.
Die ersten Dorfbewohner suchen bereits das Weite, um der Orgie unflätiger Begriffe zu entgehen.
Mein Auftrag führte mich an die wunderschönsten Orte. Hier ein mittelalterliches Gebäude-Ensemble.
Zu viele haben in dieser Stadt schon vergeblich versucht, ein Trikot vom ansässigen Verein zu erwerben.
Hier brach mal wieder der Schelm aus mir heraus. Die kleine Änderung des Wegweisers hatte zur Folge, dass die Leute, die zur Post wollen, jetzt immer gegen eine Wand laufen.
Tja und hier würde man nun gerne wissen, wie es augegangen ist, nicht wahr? Oder auch nicht. Ist auch ganz egal. Denn hier kommt die Auflösung: Nachdem ich noch zwei Geheimtipps nachging (eine Sporthalle und ein Spielzeuggeschäft) bin ich wieder in den Sportladen und hab mal wieder meine unschlagbare Spezial-Fähigkeit angewandt. Die unvermittelte Drohung. Ich würde ganz einfach das Trikot der Schaufensterpuppe anziehen. Doch mit der Reaktion hatte ich nicht gerechnet. Sie meinte, es würde mir nicht passen... Hatte sie gerade echt gesagt, ich sei zu dick? Damit ich den Blog weiterbetreiben kann und der schottischen Polizei (Scotland Yard) nicht unnötig Hinweise liefere, belasse ich es dabei...

denn alles was zählt, ist das hier:
Da ist das Ding! Jungs und Mädchen, hört nie auf, an eure Träume zu glauben. Wenn ihr es nur genug wollt, könnt ihr alles erreichen oder so!



Samstag, 20. Juli 2013

Vorgestern vor einem Jahr war ich zum Glück zum letzten Mal in Reykjavík.

Um ohne groß auschweifende Einleitung direkt auf den Punkt zu kommen, ich war von dieser Stadt leider wenig angetan und mag auch gar nicht viel drüber schreiben.Es gab sie, gibt sie und wird sie wohl weitestgehend auch weiterhin so geben. Tja.

Hier sehen wir das represäntable Rathaus der isländischen Hauptstadt. Es fungiert gleichsam als Jugendclub, Kino und Spielhalle für wohlhabende Einheimische.

Das einzige Bauwerk der Stadt, das aussah, als würde es die nächsten drei Winter überstehen.
Die Spuren des Verfalls werden mit fortschreitender Erkundunsgtiefe immer offensichtlicher.
Der Shuttle-Bus zum Schiff zurueck. Komfort wird hier in 2pt Arial Narrow geschrieben.
Ohne sonderlich viel Aufhebens zu machen: Das ganze Ambiente erinnerte mich an die Folge Casa Bonita der Serie South Park, in der Butters dabei ist auf dem Schrottplatz eine neue Zivilisation zu gründen. Ähm.. bis bald!

Freitag, 19. Juli 2013

Vorgestern vor einem Jahr habe ich zum ersten Mal den DJ gemimt. Rewind!

Irgendwann kommt es zum Höhepunkt eines jeden Vertrags auf dem Schiff. Kapitän, Cruise-Director, Hotel-Manager, das gesamte Houesekeeping, der Maschinenraum, die Leute, die den Anker oder Menschen aus dem Wasser ziehen, Kellnerinnen, Security, ja einfach alle freuten sich auf den 17.Juli 2012. Niemand sollte es bereuen. Himppe war der Main-Act.
Doch wie kam es dazu? Es war einmal ein Tag, da gab es mal wieder eine Sicherheitsübung. Wie immer angekündigt. Dennoch werde ich überrascht. Also schnell rein in die Klamotten und nebenher einmal zuhören, was so durchgegeben wird. Hm.. und irgednwie divergiert die Ansage doch stark von den anderen, die im Laufe meines Contracts von so nem Heini abgesondert wurden. Also nich chillig an der Reling abzählen oder irgendwo gediegen die Beine in den Bauch stehen und dann nen Snickers essen.
Ne, Feueralarm mit anfassen steht auf dem Programm. Wir werden durch den Rumpf des Schiffes gelotst. Überall Rauch, der anscheinend zu Übungszecken fein an bestimmten Stellen des Schiffs verteilt wurde. Von irgendwo geht es durch die Crew-Bar (die kennt man eigentlich gar nicht ohne Rauch) und auch wieder raus. Und noch ganz benommen von dem Gas erspähe ich einen freien Platz auf dem DJ-Shedule und bilde mir irgendwie ein, genug Mucke auf dem Rechner zu haben, um mehrere Stunden Stille durch wilde Rhytmen zu ersetzen. Zack bin ich eingetragen, vergess es irgendwann (Der Plan ist Wochen vor dem eigentlichen Datum bereits gefüllt) und erkenne es zum Glück noch einen Tag vor dem großen Auftritt. Und nachdem ich festelle, dass ich nicht annähernd genug Material für ein Dubstep-Set habe, ergänze ich das Repertoire um e bissl 8-Bit/Chiptune. Und dann ist es auch schon soweit.

Nach Ulupong & the Jiggy Jiggy Squad (die im Übrigen entgegen der Ankündigung Japan-Metall und anderes ganz verrücktes Zeug abspielen) ist Himppe dran.
Hier schaue ich wie meine eigene Security. Grimmig deute ich dem Fotografen, er möge sich verpissen und mir lieber noch ein paar Dosen Becks besorgen.

Habe ich anfaenglich noch nen Mix reingehauen, damit ich mich auf das Wesentliche konzentrieren konnte - Bier trinken und dabei lässig aussehen - baller ich irgendwann die ganzen vermeintlichen Hits raus. Irgendwann kommt ein Mädel zu mir und fragt, ob ich nicht irgendwas Bekanntes spielen könnte. Ich schau sie wie auf dem obigen Bild an, winke die Security heran und deute den fünf ehemaligen Mossad-Agenten mit einem einfachen Nicken, sie sollen sie gefälligst über Bord werfen. Tja, gabs auf dem Rest der Reise keine Frisöse mehr. Hat mich nicht wesentlich gestört. Bis bald. Euer Himppe

Mittwoch, 17. Juli 2013

Jetzt doch schon vor einem Jahr und einigen Tagen war ich auf meiner großen Reise durch die Innereien des Schiffes.

Man glaubt es kaum bzw. nur schwer oder auch gar nicht. Wie sagt der Spanier so schön? Depende! Aber auch so ein Schiff besitzt ein Innenleben. "Nach außen ist es wasserdicht, nach innen aber leider nicht" singen ja bekanntlich die Werftarbeiter bei Fertigstellung eines jeden schwimmenden Vehikels. Und ja, das steckt etwas Wahrheit verborgen, in diesen wunderschön aneinandergereiten Worten. Woraf ich hinauswill habe ich längst vergessen, wahrscheinlich handelt es sich bei den ersten Sätzen um den Versuch einer Einleitung, hin zu dem, was jetzt kommt. Fotos.

Der Zentralcomputer im Herzen des Schiffs. Er muss immer mal gefüttert werden. Das letzte mal war es am 01.04. Wahrscheinlich gab es einen Scherzkeks.
Diese Dinger haben einen bestimmten Namen und helfen bei der Orientierung innerhalb des Schiffrumpfs. Das hier sagt zum Beispiel: "Pass auf, hier geht es lang." Und schließlich war man dann auch immer irgendwo.
Und hier ein Hinweisschild in der Landessprache des Schiffes. "Achte auf deinen Schritt. Grasp Handrail (so hieß der Kapiän)" (Hintergrund: den Gästen war es häufig unangenehm, wenn sie von Teilen der Crew mit offenen Hosenstall begrüßt wurden).
Tjaaaaa und auch diese tagelange Reise hatte ich irgendwann hinter mich gebracht. Die Auswirkungen der Strapazen waren alsbald vergessen und neue Abenteuer warteten auf mich. An Land, zu Wasser und dazwischen auch... also so n Land-Wasser-Hybrid. Zum Beispiel in einer regnerischen Stadt... bis bald! Your Himppe

Vorgestern vor einem Jahr begab ich mich auf meinen zweiten Familien-Ausflug.

Nur allzu schnell verblassen Erinnerungen. Richtig schade ist das besonders, wenn das noch gute oder gar schöne Erinnerungen sind. Wie toll, dass da jemand die Kamera erfunden hat. Mit ihrer Hilfe lassen sich die wundervollsten Momente im Leben festhalten und sich später zumindest teilweise wieder in Erinnerung rufen. Aber das gilt genauso gut für die weniger gelungenen Begebenheiten. Das möchte ich im Folgenden illsutrieren.
Das Schiff ist zu weit entfernt, als dass sich der unliebsame Ausflug auf die schnelle beenden ließe. So blieb uns nichts anderes übrig, als auf das erlösende Tender-Boot zu warten.
Der tapfere Schweizer hielt bis zum Ende durch. Auch nachdem der Strand bereits vom fortwährenden Regenguss hinweggespühlt wurde, lächelte er bereitwillig in die Kamera-Öffnung.
Großer Spaß bis zum Abwinken. Meine Kollegin und der Junge empfinden Freude ob Natur, Wetter und dem geselligen Beisammensein.
Und noch ein bisschen Natur...
Irgendwann hatte der Timelord auch Erbarmen mit uns und wir durften auf das Schiff zurück. Pitschnass und mit dem Strandspielzeug (!!!) beladen - das im Übrigen nun mehr Strand als Spielzeug war. Auf diesem Weg nochal vielen Dank, verfluchte Nässe! - erklommen wir die Stufen des Schiffs, um uns zurückzumelden und das Kind abzugeben. Man müsste mich schon zwingen, damit ich mich nochmal auf einen Ausflug begebe. Das tat man dann auch. Tja, selawaie. Euer Himppe!

Samstag, 13. Juli 2013

Gestern vor einem Jahr habe ich meine (bisherigen) drei Lieblingsfotos geschossen

Es gibt diese Tage, da gelingt dir einfach alles. Du nimmst die Kamera, stellst auf Selbstauslöser, wirfst sie in die Luft und wenn du sie wieder aufhebst, hast du nen richtig klasse-tolles Foto auf der Karte, während die Kamera etwas drunter gelitten hat. Aber auch bei der bewussten Auswahl der Motive läuft alles...bababaaa...Einleitung ist fertig. Und so kam es, dass ich gestern vor einem Jahr auch mal ein paar gute Fotos gemacht habe. So gut, dass ich sie zu meinem Lieblingsbildern erkläre und damit diesen Eintrag rechtfertigen kann. 




Jaja, die verschiedenen Grüntöne haben es mir angetan. Das Wasser, der Wald, die Wiese. Ich hätte mir die Bilder sogar beinahe auf Leinwand drucken lassen. Aber ich hab ja keinen Platz mehr ander Wand. Aber jetzt kann ich ja immer ins Internet gehen und sehe sie, meine drei Lieblingsbilder. Hach. Bis bald. Euer Himppe

Freitag, 12. Juli 2013

Vorvorvorgestern vor einem Jahr war ich das vorerst letzte Mal in Copnehagen.

Irgendwann heißt es immer Abschied nehmen. Jupp und vor einigen Tagen plus einem Jahr war es mal wieder soweit. Das letzte mal Copenhagen. Für lange Zeit. Vielleicht sogar für immer. Wer weiß es schon? Der kann es mir gerne scheiben. Würde mich mal interessieren.

Auf ner riesengroßen Säule befindet sich ein Pegasus mit menschlichem Körper Engel und grüßt freudig die Besucher Copenhagens.
Und da manchmal auch Leute vorbeikommen, die nicht so gerne gesehen sind, hat man sich auch noch so ein Schiff zum auf-Fremde-schießen besorgt.
Das Licht am Ende des Tunnels. Eine Oma hat es sich aber wieder anders überlegt und kehrt zurück.

 Ich habe mir die Freiheit genommen, die Bilder heute mal in umgekehrter Chronologie anzuordnen. Als gestalterisches Mittel sozusagen. Ach, nö, hab es hinbekommen, die Bilder wieder richtig anzuordnen. Alles stimmt wieder. Bis Bald!

Dienstag, 9. Juli 2013

Himppe und der Fußball.

Ja was wäre, der Fußball ohne Himppe. Unvorstellbar, werden die ersten jetzt gen Bildschirm schreien. Tja und damit haben sie wohl recht. Im Folgenden möchte ich euch vier Situationen näher bringen, in denen der mächtige Himppe sich mit dem Sportspiel Nummer 1 auseinandersetzt. Jeweils in anderer Funktion prägt er, also ich, das Spiel. Mal durch Einsatz oder durch geballte Fachkompetenz. Mal mit einem Lächeln aber auch mit geschwollenem Hals. Gehen Sie mit mir auf eine Reise durch die verschiedenen Aspekte der schönsten Nebensache der Welt.
Als Kiebitz. Gepackt und Begeistert von Klasse und Spannung der Partie hält es mich nicht mehr auf dem Sitz. Die Ordner können mich nicht mehr beruhigen.
Mittendrin statt nur dabei. Mit einem donnernden "Das ist Spartaaaa!" verlasse ich mein Tor und kläre die Situation souverän.
In der Verantwortung. Mit Fachterminologie wie "Verschieben", "Körper" und "Lang" führe ich die Mannschaft von Erfolg zu Erfolg.
Im Gespräch. In Brandenburg referierte ich vor unzähligen Menschen über Fußball und was ich davon halte. Auf dem Bild bin ich bereits fertig und posiere für Erinnerungsfotos.
Die Bilder werfen nun natürlich eine Frage auf. Was wäre der Fußball ohne mich... oder auch, was wäre ich ohne Fußball. Analytiker sprechen hierbei immer gerne von Synergieeffekten oder Win-Win-Situationen. Dem lässt sich wenig hinzufügen. Allenfalls noch ein Abschiedsgruß: Bis Bald. euer Himppe

Heute mal in eigener Sache und aktuell: Das schönste Zuhause der Welt! Teil 2

Jajajaaa, es soll so Sachen geben, die werden immer schöner. Zum Beispiel behauptet das meine Mutter von Sean Connery. Da führt uns gleich zu nem anderen Punkt: Schönheit liegt im Auge des Betrachters und zack, gekonnt den Bogen gespannt: Genauso verhält es sich mit meiner Bude, die in meinen Augen immer schöner wird. Zum Beweis habe ich einmal zwei Bilder gegenübergestellt. Das Erste stammt von länger her und das zweite verkörpert in nie dagewesener Detailfülle die Gegenwart

Zugegebenermaßen, das Ambiente wirkt etwas chaotisch. Doch mal ganz ehrlich: Wo finden sich schon Physalis, ein schwedischer Armee-Rucksack, ein Röhrenmonitor, eine Luftpumpe, zwei Bälle sowie mehrer paar Schuhe ähnlich stilvoll arrangiert wie hier? (Der Bierkasten war nur Deko!)
Und das ist daraus geworden: Während sich an der linken Wand eine bezaubernde Illustration befindet und die Tür im Hintergrund ersetzt wurde, sind die Physalis inzwischen vergammelt und der Monitor wurde entsorgt.

Glaubt man gar nicht so recht, wa? Das heißt es immer, ah, der olle Zahn der Zeit, der nagt und sorgt für labbrige Bindehaut und ah, wie ist der doof. Aber hier zeigt sich, der kann auch anders. Also liebe Blog-Leser, wieder was gelernt. Bis Bald! Euer Himppe.

Vorgestern vor einem Jahr habe ich auf dem Schiff geheiratet.

Dadabdadaaa Da dabdadaaa dadadadad... und so weiter. Die, die die Melodie erkannt haben oder/und die Überschrift aufmerksam gelesen haben, wissen es bereits, heute gehts um das letzte Elend der zivilisierten Welt, die Hochzeit. Und auch ich litt. Animiert von der "Wedding-Planerin" in der Mitte des Bildes gab ich nach einer Woche des konsequenten Bohrens mein Ja-Wort. Steuerliche Vorteile haben sich daraus bislang nicht ergeben.
Das Hochzeitszimmer auf dem Schiff. Man beachte auch das erste Naturgesetz einer Hochzeit: Alle weilblichen Wesen freuen sich ob des achso tollen Anlasses. Die Personen männlichen Geschlechts betrachten die Angelegenheit mit aller gebotenen Nüchternheit. (Bitte um besondere Beachtung der Band rechts im Bild)
Wow, was für ein Tag. Nur ist es damit nicht getan, nie... Naja, wie heißt es so schön, zerreden wir es nicht! Bald gibt es sicherlich auch mal wieder einen guten Anlass für den Blog. Bis bald. Euer Himppe!

Samstag, 6. Juli 2013

Gestern vor einem Jahr hatte ich mal wieder Landgang. Oleee!

Hey hey! Heute vor einem Jahr durfte ich mal wieder vom Schiff. Erstaunliche 35 Minuten wurden mir eingeräumt. Grund genug, um die Füße in Siebenmeilensneakers zu kleiden und sich nie umzudrehen. Da ich mich ja auch als Dienstleister verstehe, habe ich euch mal den Ort rausgesucht, wo ich war. Nur verraten werde ich ihn euch nicht. Ne doch, war n Spaß, oder.. na gut: Flam (mit ner Kuller über dem a) in Norwegen. Dort, von wo - unbestätigten Gerüchten zufolge - der Flamkuchen nach Elsässer-Art stammt. Wie dem auch sei, man kann gar nicht ermessen, wie viel Spaß es macht und vor allem wie erholsam es ist, in ner halben Stunde das Areal zu erkunden. Als ich wieder aufstieg, bin ich auch direkt zum Kapitän und sagte zu ihm: "Du, ich brauch für den Rest meines Contracts echt keine Freizeit mehr. Das war so entspannend gerade. Nur das du es weißt." "Aye, Herr Geschrimppe" entgegnete er nur und machte mir den Sessel auf der Brücke wieder frei .

Hier landen also die Autoreifen aus Gdingen.
Natur soweit das Auge mit und ohne Hilfsmittel blicken kann.
Hier habe ich mich doch kurz umgedreht um eine Hälfte unseres meines Schiffes zu fotografieren. Wohlgemerkt die bessere Hälfte.
Ja auch das gibts, Wohnraum für die Flämer Flaminger Flamaten.
Olee olee hier kommt der blablabla.
Die Zukunft macht auch vor dieser Idylle nicht halt. Die elektrische Straßenbeleuchtung in Flam.
Keine Sorge, es macht nur den Anschein, als dass die Reisegruppe gleich das ganze kühle Nass vom Wasserfall abbekäme. In Wirklichkeit sind beide Objekte weit voneinander entfernt.
Die Alu-Milchkübel haben die Flambahn (mit Kuller über dem ersten a) als Wahrzeichen von Flam (mit Kuller über dem a) endgültig abgelöst.
Als die Zeit knapp wurde habe ich mir das Pferd geschnappt und bin, wild mit meinen Revolvern in die Luft schießend, gen Schiff geritten. Die Security-Leute standen Spalier und pfiffen die Melodie von WildWildWest während ich immer wieder schrie "Wer ist hier der Scheriff?"
Vom Schiff aus gelang mir noch dieser Schnappschuss. Sozusagen als Abrundung der ganzen gelungenen und stressarmen Aktion. Wie schön es dort war, konnte ich erst im Nachhinein auf den Fotos erkennen.
Juppdidu, Flam, was ne geile Zeit, die halbe Stunde. Aber so war es nun einmal. Ich war ja schließlich nicht auf dem Schiff angestellt, um Urlaub zu machen. Es ging nicht um Weniger als die Welt zu einem etwas besseren Ort zu machen. Wobei, Urlaub wäre schon cooler gewesen...